Dienstag, 6. März 2012

Life's a beach


C: Wir sind im Paradies angekommen! Da simmer und da blibemer – mindestens für die nächsten drei Tage. Unser Hotel steht mitten in der Natur in einem Mangrovenwald unweit eines Strandes, wie er im Bilderbuch steht. Entlang des Strandes gelangt man in einem 20 minütigen Spaziergang nach Tamarindo, einem gemäss Reiseführer überlaufenen Strandort. Die Hotels sind zwar ausgebucht, wir staunen aber, wie wenige Leute es hier am Strand hat – da hat es am Mittelmeer an jedem Strand viel mehr Leute. Beides rührt wohl daher, dass die Hotels nicht so zahlreich sind. Auf dem Weg von unserem Hotel dorthin, muss ein Flusslauf passiert werden, der je nach Gezeiten zu Fuss passierbar (bzw. durchwatbar) ist oder eben mit dem Boot überquert werden muss. Grund genug, dass wir uns gleich mit Gezeitentabellen aus dem Internet ausrüsten. Der Sonnenuntergang ist hier bereits um 17:30 Uhr und jeden Abend ein wunderbares Spektakel mit vielen Zuschauern.

Da Corsin per Jahreswechsel in die Seniorenkategorie übergewechselt hat und nach unserer Rückkehr in die Schweiz die Jagd nach den begehrten Pünktli der ewigen Seniorenpunkteliste im Orientierungslauf startet, oder eben einfach weil uns seit wir die Velos verpackt haben, der tägliche Sport fehlt, starten wir am nächsten Morgen mit einem klitzekleinen Fitnessprogramm: Um 06:15 Uhr geht’s jeweils los mit einem lockeren Jogging (gesteigert von 30 bis auf 60min) am Strand und einigen Steigerungsläufen und Sprints. Darauf folgen ein bisschen Akrobatik (=Kräftigungsübungen), Stretching und für die Dame 20 Längen im Pool. Dann geht’s zum Frühstück zur Superkompensation.

Den Vormittag verbringen wir jeweils am Pool im Liegestuhl oder der Hängematte mit Bloggen, Mailen, 20min Online lesen, lesen und darauf achten, dass uns die Kokosnuss nicht auf die Nuss fällt. Um den Mittag nehmen wir jeweils ein Boot nach Tamarindo und tauchen ins Beach-Leben ein. Und da passiert‘s uns beim Mittagessen schon wieder: wir werden von den Kellnern ignoriert, unser Essen wird vergessen und bezahlen dürfen wir erst, nachdem wir fast auf den Knien darum bitten. Wir müssen uns zu Hause mal psychologisch abklären lassen, woran dass es liegen könnte, dass wir in Restaurants grundsätzlich zunächst mal nicht beachtet werden, wir des Öfteren ewig auf’s Essen warten müssen (auch wenn wir nicht bereits nach 10 Minuten ungeduldig werden), wenn’s dann kommt, wir das falsche Essen kriegen und die Rechnung dann tendentiell nicht stimmt (auf unserer Reise zwar mehrheitlich zu unseren Gunsten) und wir zu guter Letzt das eine oder andere Mal erst bezahlen können, wenn wir demonstrativ aufstehen und uns in Richtung Ausgang bewegen…

Am Nachmittag mieten wir einen Liegestuhl für die Dame und ein Bodyboard für den Jungen, der sich sogleich in die Brandung stürzt und stundenlang auf die perfekte Welle wartet. Der Vergleich mit den anderen Surfern am Strand bestätig, dass er voll im Trend liegt: je besser der Surfer desto kürzer das Board und länger die Haare. Dass so viel Coolness auch ihren Preis hat, zeigt sich schon tags darauf: die obercoolen neuen Badehosen in Kombination mit dem Salzwasser ribschen doch etwas stark und führen zu einem ausgewachsenen Wolf, was aber für einen ausgegorenen Tourenradfahrer kein Problem darstellt: am nächsten Tag geht’s mit Hirschtalgcrème aufs Board. Wozu die richtigen Surfer ein so ausgeprägtes Sixpack aufweisen, ist nun auch klar – die Rippen werden ihnen am zweiten Tag nicht so schmerzen wie die eines Velojunkies.
Der weibliche Teil unserer Gruppe bleibt dem nassen Element grösstenteils fern, kann aber doch noch für 12 Minuten und 48 Sekunden ins Wasser bewegt werden und schafft in dieser Zeit sagenhafte 3 tolle Rides auf den Wellen (D: was den Boarder unserer Reisegruppe vor Neid erblassen lässt, musste er doch dafür etwa das zehnfache der Zeit aufwenden…tja, die einen sind Naturtalente)

Nebst dem Ausspannen muss aber auch die weitere Reise in Costa Rica geplant werden und dabei entdeckt Daniela – Achtung, jetzt kommt ein Werbeblock – DAS Reisbüro für jeden, der einmal nach Costa Rica reisen möchte: http://www.imagenes-tropicales.com . Eigentlich wollten wir nur den Trip an die Atlantikküste hier buchen, die Antwort von André Fischer – einem Schweizer, der in Costa Rica lebt ­- kam aber so schnell, freundlich und kompetent, dass wir im Laufe der nächsten paar Tage alle unsere Hotels, Touren und das Mietauto mit wenigen Mails mit unseren Wünschen bei ihm gebucht und bezahlt hatten. Also: wenn Du mal nach Costa Rica reist, ist dein erster Schritt dich mit André in Verbindung zu setzen und ihm mitzuteilen, was Du möchtest und ob er Dir Vorschläge machen kann. Seine Preise sind, dank seinem guten Netzwerk gleich oder tiefer als bei Direktbuchung übers Internet und die Unterlagen, die er uns innerhalb von 2 Tagen zusammengestellt hat, waren der Hammer: Das Voucherbüchlein und alle Dokumente waren liebevoll zusammengestellt und personalisiert.

Gut, die Reise zurück nach San José haben wir selber organisiert und daher war sie wieder abenteuerlich: der Bus für den Sonntag war bereits ausgebucht, doch unser Hotel hat uns weitergeholfen: der Gärtner machte für uns einen Taxidienst ins nächste Dorf und von dort ging‘s dann mit einem Einheimischenbus in 7 Stunden zurück nach San José. Dort nahm uns der erste Taxifahrer nicht auf, weil er unser Hotel nicht kannte. Der zweite nahm uns zwar auf, musste sich aber auch durchfragen...

Samstag, 3. März 2012

Reisen statt Ferien


Management-Summary: Ganz nach dem Slogan unseres Reisebüros und natürlich auch ganz nach seinem Gusto da von unterwegs dazugebucht, reisen wir zu viert von ganz unten in Südamerika hoch nach Costa Rica um uns die letzten drei Wochen noch etwas zu entspannen und aufzuwärmen. Und dafür, dass wir auch etwas zum Entspannen haben, sorgt die immer wieder spannungsgeladene Flugreise mit unseren Velos. Die Fotoapparate waren im Reisegepäck, darum gibt’s hier für einmal weniger Fotos.  


Wir starten schon mal gut – das Personal, welches im Hostal das Frühstück bereitstellen sollte, taucht nicht auf – kennen wir ja schon von irgendwo her?! – und wir improvisieren mit unseren eisernen Food-Reserven, die wir immer mit uns rumtragen. Die Fahrt zum Flughafen mit dem Taxi klappt diesmal einwandfrei – wir kennen ja schliesslich den Ivo und der hat einen grossen Dachträger. Am Flughafen wickeln wir noch die letzte Klebebandrolle um unsere Bikekartons – wir haben nun total rund 300m durchsichtiges Klebeband in unseren Bikekartons verbaut – das sollte vorerst mal reichen. Wir staunen nicht schlecht, dass wir unsere zwei Kartons mit je über 25 kg so einfach und kostenlos durchs Check-In bringen – LAN for president.
Corsin hat bei seinem Vater (der Flugverkehrsleiter ist) nachgefragt, auf welcher Seite der Anden die Luftstrassen nach Lima durchführen, damit wir via Online-Check-In einen Fensterplatz auf der rechten (also auf der rechten) Seite buchen können – und es ging auf! Wir hatten einen genialen Alpen – oder eben Andenflug – gut, oke, nur ein Teil unserer Reisegruppe war dermassen aus dem Häuschen, denn der andere findet Fliegen ja nicht so spassig und dabei Rausgucken noch weniger, da man dabei ständig an die Tatsache, dass Fliegen kilometerweit von festem Boden entfernt stattfindet, erinnert wird. Der Pilot muss ein alter Touristiker sein, denn als er nach dem Start etwas gar steil Richtung Norden zog, korrigierte er dann gerade so, dass er rechtzeitig ankündigen konnte „on the right side you can see now Torres del Paine National Park“ – Danke. Es folgt Perito Moreno von oben und just als der Fitz Roy aus dem Blickfeld zu entgleiten scheint, dreht der Pilot ab, um auch den schön ankündigen zu können. Wir fliegen die ganze Carretera Austral nochmals ab und können die Reiseroute der letzten sieben Wochen aus der Luft nochmals Revue passieren lassen – Hammer!

In Santiago haben wir eine Nacht Aufenthalt – Corsin meinte beim Vorausbuchen, wir müssen ja nicht das teurere Holiday Inn, sondern können auch ein billigeres Hotel nehmen. Wir stellen unsere Rucksäcke und unsere Velos für 10 Stunden in der Gepäckaufbewahrung des Flughafens ein, wofür wir 50 Dollar hinblättern und als wir das Flughafengebäude verlassen, stehen wir gleich vor dem Haupteingang des Holiday Inn – dieses hat den Namen Flughafenhotel wirklich verdient, tja, da wäre diese Variante schlussendlich doch günstiger und vor allem bequemer gewesen…

Unser Hotel 100 Meter vom Pistenkopf entfernt im Industriequartier ist aber auch oke. Zum Thema Abendessen zitiere ich aus dem Buch, in dem Daniela gerade am Lesen ist: „Die Kellner sind hier wie der Planet Pluto (…), kreisen an der Peripherie herum und tauchen nur jedes zwanzigste Jahr im Zentrum auf, und selbst dann sind sie mit blossem Auge nicht zu erkennen“ (Zitat aus Jo Nesbo, der Fledermausmann). Mehr zu dem Thema später (D: also zu Kellnern und Restaurants, nicht zu Jo Nesbo, obwohl es da auch einiges zu berichten gäbe, bin nämlich ziemlich angefixt und habe soeben das dritte Buch von ihm heruntergeladen (neben den Hörbüchern haben wir nämlich auch die ebooks entdeckt, ebenfalls eine tolle Sache)).

Nach der Landung in Lima am nächsten Tag applaudieren die Passagiere mal wieder, worauf Corsin Daniela seinen Standardwitz für diese Situation ins Ohr flüstert: „Hei Leute, DAS IST SEIN JOB, bei mir im Büro applaudiert auch keiner wenn ich es schaffe, meinen Computer einwandfrei runterzufahren“ (was aber weit weniger selbstverständlich ist – aber das ist ein anderes Thema). Und gleich hinterher: „das ist wie mit dem Trinkgeld – habe ich im Büro schon mal Trinkgeld erhalten?!“ Daniela zieht nur ihre rechte Augenbraue hoch – ach, wie schön ist es doch fast 17 Jahre zusammen zu sein und alle Witze schon dementsprechend oft gehört zu haben…

Den „kleinen“ Umweg über Costa Rica auf der Heimreise haben wir doch etwas unterschätzt – das sind über 12h Flugzeit – so auf dem Heimweg liegt es dann auch wieder nicht, aber schön warm ist es. Schön warm ist gut gesagt – die Hitze haut uns fast um und der Lärm und die viele Leute, die herumwieseln, tut sein weiteres für die friedliche Ankunftsstimmung die zwischen uns knistert. Abgeholt werden wir von Georges mit seinem Jeep, einem ausgewanderten Aargauer – hier in Costa Rica treffen wir viele ausgewanderte Schweizer und fast alle sind erstaunlicherweise Aargauer (D: ich kann gar nicht verstehen, wieso man aus dem schönsten Kanton der Schweiz auswandert…). Corsin vermutet, dass es an der Grünheit des Landes liegt – würde hier eine OL-Karte aufgenommen werden, wäre sie auch vorwiegend grün-schwarz…

Die Bikekartons können wir bei ihm für die drei Wochen „einstellen“, was heisst hinter seinem Haus an die Wand lehnen. Auf Frage ob diese beim Regen nicht nass werden, meint Georges: „Regen? Frühestens an Ostern wieder“ (aha, kennen wir doch von Uyuni her, da hiess es in zwei Monaten wieder und schon vier Tage danach war der Salzsee nicht mehr passierbar…D: und hat zur Folge, dass Corsin bei jedem Wassertropfen, der uns begegnet (was in REGENwäldern doch das eine oder andere Mal vorkommen kann, verkrampft fragt: „bist du sicher, dass es in Alajuela nicht regnet?“). Da Georges für die Nacht doch kein Zimmer hat, setzt er uns bei Margarita, einer Nachbarin, ab.

Wir sind etwas orientierungslos hier in Costa Rica – haben noch nicht recht rausgefunden, wo wir genau sind, wie das Land funktioniert und was eigentlich unsere Pläne sind und sind daher dankbar, dass uns Margarita und vor allem Tino aus Deutschland etwas unter ihre Fittiche nehmen. Tino überlässt uns seinen Reiseführer mit vielen Notizen und Erklärungen, da er übermorgen abreisen wird und begleitet uns in die Stadt San José wo er uns die wichtigsten Dinge zeigt. Dazu gehört auch die grösste Einkaufsmall von Costa Rica, eine wie in der Schweiz mit einem Unterschied: der Foodcourt umfasst mehr als 20 Fastfoodketten… ah ja, von wegen gesunde Ernährung: mañana…

Bei uns ist erst mal Einkaufen angesagt, da wir hier gewisse Kleidungsstücke benötigen, die wir nicht 3 1/2 Monate mitschleppen wollten: Daniela findet endlich einen Shop mit ihren Asics-Laufschuhen und wir kaufen gleich beide ein Paar für je 100 Dolla. (Information für unseren CFO, Peter Wehrli, der zu Hause eisern über unseren Finanzen wacht und den Zaster zur richtigen Zeit auf das richtige Konto schiebt: Erstens sind 100.- ein guter Preis für ein paar Laufschuhe und zweitens ist das immer eine gute Investition – Laufschuhe kann man immer brauchen und wir haben auch nicht mehr so viele. Also nicht nervös werden, wir gehen dann ja wieder arbeiten, wenn wir wieder zurück sind.). Corsin kauft sich ein paar Badehosen für 8 Dollar – so richtig coole, die aussehen wie die von den edlen Marken die absichtlich auf Billiglook gemacht sind – einfach authentischer. Im Laden daneben sehen wir ähnliche für den zehnfachen Preis, die aber nicht annähernd so authentisch billig aussehen… Der Rock für Daniela beschäftigt uns länger und wir klappern gefühlte hundert Geschäfte ab. Schlussendlich kauft sie ihn im Supermarkt um die Ecke, wo wir noch eine Cola posten. Das ist, wie wenn Du in Zürich einen halben Tag lang durch die Bahnhofstrasse tingelst und am Schluss in der Migros in der Schmiede Wiedikon zuschlägst… 

Die Busgesellschaft hat uns mitgeteilt, dass wir in der Nähe unserer Unterkunft bei der Puente Villa Bonita in den Bus nach Tamarindo zusteigen können. Wir lassen uns mit dem Taxi dort hinfahren und staunen nicht schlecht, als dieses uns quasi auf dem Pannenstreifen eines Autobahnzubringers unter eine Brücke rauslässt und wir dort mit anderen Leuten auf irgendeinen Bus warten – doch irgendwie hält der richtige. In Santa Cruz haben wir die Möglichkeit mit dem Bus nach Tamarindo und dann mit irgendeinem Boot über den Fluss zu unserem Hotel zu fahren oder mit einem der aufdringlichen Taxifahrer direkt zum Hotel in Playa Grande zu fahren. Er will 50 Dollar. Wir sind nicht die grossen Händeler, hier entgegnen wir aber empört, dass das gemäss Reiseführer (der allerdings schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat) viel zu viel sei und wir maximal 25 Dollar zahlen oder sonst den Bus nehmen. Schlussendlich einigen wir uns auf 35. Auf der 60 km langen Fahrt staunen WIR dann nicht schlecht, wie viel Taxi man hier für sein Geld erhält. DER TAXIFAHRER staunt nicht schlecht, wie lange man nach Playa Grande hat, dass unser Hotel so weit in der Pampa draussen steht und dass die Bodenschwellen so hoch sind, dass er mit dem Unterboden darauf hängen bleibt. Und unser HOTELBETREIBER staunt nicht schlecht, dass wir so günstig hierhin gekommen sind, wo doch sonst ein Taxi für die 10km ins nächste Dorf schon 20 Dollar kostet…

Freitag, 2. März 2012

350'000 + 25 Pinguine

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Freitag, 24. Februar 2012

Nein, er hat kein Wanderwetter!

Management-Summary: Wie das Fernsehen lebt auch das Bloggen von Wiederholungen: Dieser Blogeintrag ist nämlich eine Wiederholung des vorletzten Eintrags „Deep Patagonia“ mit den nicht beobachteten Gletscherabbrüchen und dem letzten Blogeintrag „Hät er Wanderwetter?“ Und er gibt auch gleich die Antwort: „Nein, er hat kein Wanderwetter!“ – aber eben, wir wandern und zelten trotzdem.

C: Nach 3 Stunden Fahrt auf der Ruta 40 durch monotone Pampa (zum Glück müssen wir die nicht abstrampeln) von der wir 2:58h schlafend verbracht haben, schleppen wir dann in El Calfate unser Material doch noch durch den halben Ort. In einem Velogeschäft kaufen wir dann zwei Bikekartons und schrauben unsere Bikes auseinander. Corsin’s Bike passt aber nicht ganz rein – also wieder zurück und Bikekarton austauschen. Der neue ist dann aber aus einiges weniger robustem Karton, was sich noch im Klebeband-Verbrauch niederschlagen wird… Corsin kauft sich noch einen 400seitigen Bestseller in spanischer Sprache mit dem Vorsatz diesen bis Ende Ferien durchzuackern um dann mit gutem Gewissen „Spanisch: Grundkenntnisse“ ins CV schreiben zu dürfen.

 El Calafate besuchen wir mit einem Blitz-Tour Arrangement – so richtig touristisch und daher auch so richtig bequem: 2 Nächte und die „Alternativ-Tour“ zum Perito Moreno gleich in einem Packet gebucht und dann weiter. Die Bus-Tour führt uns via Estancia Anita  (ein Spielfilm über die Arbeiteraufstände in Chile wurde hier gedreht) - wie es jede Bustour macht - zu einem Vertrags-Restaurant. Der Wirt stürzt sich gleich in seine Touristenunterhalter-Rolle und die Tiere spulen ihr wie einstudiertes Showprogramm ab: Der Hausfuchs  - ja sie halten einen Fuchs wie eine Katze – spaziert wie selbstverständlich durchs Haus, die Baby-Alpakas kommen auf die Terrasse um sich vom Wirt mit dem Shoppen füttern zu lassen, die Schafe tauchen auf und zeigen ihre verspielten kleinen Jungen und Mutter-Lama trottet durch die Hintertür ins Restaurant und zwischen den Tischen durch bis es von der Wirtin rausgejagt wird.

Auf der Weiterfahrt wimmelt es nur so von Tieren entlang der Strasse und auch der Fahrer und der Guide sind ein gut eingespieltes Team: der eine weiss zu allem, das auftaucht eine kleine Geschichte zu erzählen – wirklich spannend – und der andere verlangsamt immer wieder und macht ersteren auf Tiere entlang der Strasse aufmerksam: Füchse, Hasen, Bussarde, Kühe, Schafe, Lamas usw. Auch die Calafate-Beere wird uns gezeigt, wer von dieser esse, komme nach Patagonien zurück, heisse es…haben wir natürlich sofort gemacht!

Im Park kommt dann der „Alternativ-Teil“ unserer Tour: wir wandern 3km entlang des Sees zum Bootseinstieg für die Fahrt vor die Gletscherwand. Der Gletscher Perito Morena ist der einzige Gletscher auf der Welt, der noch wächst und er schiebt sich angeblich täglich 2 Meter weiter vor und riesige Brocken brechen dann ab und fallen mit grossem Getöse in den See. Mit den Jahren schiebt er sich über den See bis ans andere Ufer und trennt einen grossen Teil des Sees ab, welcher sich dann aufstaut. Alle 5-6 Jahre bricht dann die Staumauer durch. Momentan ist der Obersee ca. 8 Meter aufgestaut – der Durchbruch wird bei ca. 20m erwartet.

Auf der an die Bootsfahrt anschliessenden Wanderung läuft man auf einem neu erstellten eindrücklichen System von mehreren Kilometern! langen Stegen entlang der Gletscherzunge bis nahe an die Gletscherwand. 













Corsin liegt mit der Kamera im Serienbildmodus auf der Lauer nach dem grossen Eisabbruch, der einige Male pro Tag beobachtet werden kann – nachdem wir auf den bisherigen Bootstouren keinen gesehen haben, ist heute die letzte Chance. Und sie kam! Ja, genau in dem Moment als wir uns umdrehten um kurz mal für kleine Jungs zu gehen, knallte und polterte es und als wir endlich zwischen den Bäumen durchlinsen konnten, sahen wir gerade noch den Auslauf der Wellen... Und ja, sie kam nochmals und zwar schon 5 Minuten später als Corsin vor dem Visitor-Center auf das kleine Mädchen wartet – diesmal ohne Sicht auf den See. Und ja, richtig, danach war es den ganzen Nachmittag ruhig. Tja.

Tags drauf ging’s früh morgens los mit dem Taxi zum Busbahnhof. Der Taxifahrer mit dem „Taxi grande“ meinte, er bringe die Kartons nicht in seinen Kombi. Nachdem Corsin ihm gezeigt hatte, wie er die Sitze runterklappen kann ging‘s dann doch. An der Grenze zu Chile wurde das Bergmassiv des Torres del Paine zum ersten Mal sichtbar und wir fragen uns, ob dies das letzte Mal sei. Wir sind aber vor allem froh darüber, dass es das letzte Mal ist, dass wir die Grenze nach Chile überqueren, denn das heisst 2x45kg Gepäck aus dem Bus zu hieven, nach langem Anstehen durch einen Scanner laufen zu lassen und wieder einzuladen.

Einschub: Wenn Du diesen Satz liest, dann gehörst Du zu den grossen Fans unseres Blogs – wenn Du den ganzen Blog gelesen hast, dann hast Du dich bis hier durch 35 A4-Seiten Text durchgeackert oder dir 25‘200 Worte reingezogen (die Funktion „Zeichen zählen“ finde ich im neuen Word nicht…). Und selbst wenn Du nur diesen Blogeintrag gelesen hast, freuen wir uns, dass Du bis hier dran geblieben bist und nicht nur die Bildli angeschaut hast. In den vielen Stunden die wir am Blog arbeiten fragen wir uns immer wieder wie viele Leute und wer genau denn unser Geschreibsel so alles liest und manchmal sind wir überrascht von wem wir ein Feedback erhalten. Über jedes dieser Feedbacks freuen wir uns jeweils tuusig. Nun würden wir gerne mehr erfahren wer unsere Reise alles verfolgt und bitten Dich an dieser Stelle, uns ein ganz kurzes Mail zu schicken (kann auch einfach ein „ich auch“ sein) oder einen kurzen Eintrag unter Kommentare zu hinterlassen (Hierzu braucht ihr eines der dort vorgegebenen Profil, sonst geht es irgendwie nicht – ist einfacher ein Mail zu schreiben). Unsere Mailadressen sind jeweils vorname.nachname@gmx.ch und unsere Vor- und Nachnamen sind Corsin Caluori und Daniela Wehrli.

In Puerto Natales bekommen wir auch zu spüren, dass wirklich Hochsaison ist – wir konnten in unserem Wunschhostel, dem Lili Patagonica nur für die erste Nacht buchen. Wir reservieren vor Ort ein Zimmer für zwei Nächte in einer üblen Abstiege gleich daneben (gut, vielleicht ist, seit wir in Chile sind auch unser Anspruch entsprechend gestiegen). Der hauseigene Guide informiert alle Gäste über die aktuelle Situation und das Wetter im Park Torres del Paine und gibt wertvolle Tipps, aufgrund derer wir uns entschliessen, bereits am nächsten Tag loszuziehen, da es der schönste (sprich: der am wenigsten schlechte) Tag ist. Ja, man könnte fast schon sagen es tönt für einen Tag nach Wanderwetter - bei dem, was darauf folgen soll, hoffen wir, dass es nicht zutreffen wird. Der Guide meint aber, sein Wetterbericht sei „good“. Wir meinen aber, dieser Wetterbericht ist vielleicht „right“ aber sicher nicht „good“. Darauf meint der Guide „right“. Aber 5.6mm Regen pro 3 Stunden sei ja nicht so viel und die Böen seien auch nur mit 70-80kmh angesagt…

D: Nichtsdestotrotz ziehen wir am nächsten Tag mit (Ruck-)Sack und Pack los. Zunächst aber noch im warmen und trockenen Bus, nach erneuten aktuellen Infos nach dem Feuer von Ende 2011 (ausser drei Zeltplätzen ist wieder alles offen!) und Obulus abliefern beim Check-In, dann aber endlich zu Fuss. Die Sonne zeigt sich, der Weg ist ein hübscher Singletrail den Hang hoch und dann in ein bewaldetes Tal – es macht uns so richtig Spass. Was schönes Wetter nicht alles ausmacht. Natürlich hat’s auch den einen oder anderen Touristen, aber wie eigentlich immer erscheint uns das angekündigte „total Überlaufen“ nicht halb so wild. An einem schönen Sommertag hat’s auf dem Panoramaweg in Davos also deutlich mehr Volk!

Den Luxus-Zeltplatz (nicht in Sachen Platz, dafür von wegen WC und warmen Duschen) lassen wir links liegen und wandern strammen Schrittes zum Camp Torres. Dieser liegt den drei eindrücklichen Kerlen zu Füssen in einem Waldstück und wir benötigen einige Zeit bis wir uns auf einem für Corsin halbwegs genehmes Zeltplätzchen (Aussage am nächsten Morgen: „das esch aber weder es uhuere Bord gsi“ - C: Bemerkung des hier zitierten: ich bin doch kein Aargauer, korrekt zitiert heisst es "isch" nid "esch") eingerichtet haben. Die Torres lugen neckisch über die Bergflanke, also machen wir uns auf zum Mirador. Gegen Ende der 45-minütigen Wanderung ziehen von einer Minute zur anderen Wolken auf und es windet stärker. Beim Mirador angekommen ist dann nix mehr von Sonne und Sicht, sondern es schneit leicht und ist äusserst garstig. Das darf doch nicht wahr sein, schon wieder keine Sicht auf die berühmten Berge? 

Wir zogen alles Mitgebrachte an und zum Glück änderte das Wetter dann wieder ebenso schnell wie zuvor. Wir hatten doch noch einen wunderbaren Blick auf die drei Türme und konnten es so richtig geniessen (und ganz viele Föteli machen…). Im Camp unten angekommen war’s dann aber schon wieder empfindlich kalt: Dank der Entdeckung des gekochten Waschwassers war das Waschen nicht ganz so hart, nach dem Znacht verkrochen wir uns aber schnell ins Zelt und vertrieben uns die Zeit mit „Die Säulen der Erde“. Die Hörbuchgemeinde hat definitiv zwei neue Fans. 

Am nächsten Morgen weckte uns der Amerikaner im Nachbarzelt, der lauthals verkündete, dass er bereits oben beim Mirador gewesen sei, dort aber nichts gesehen habe…Wir hatten aufgrund des Wetterberichtes geahnt, dass nix aus dem berühmten Sonnenaufgang über den Torres werden würden und hatten den Wecker schon gar nicht gestellt. Eine gute Entscheidung. Aber auch wir mussten aus den warmen Schlafsäcken (seit der Entdeckung, dass Milchpulver gar keine so üble Sache ist und man damit wunderbar Müsli zum Zmorge essen kann), zum Glück erst nach dem Frühstück, und uns in Richtung Los Cuernos, der nächsten Übernachtungsmöglichkeit machen. Auch heute sind wir wieder eher zackig unterwegs, diesmal weniger aus sportlichen Gründen, denn um warm zu bleiben. Wir schlagen uns via den offiziellen „Short-Cut“ durch die Büsche und wandern wieder auf einem Singletrail über Stock und Stein. In der Nacht hatte es relativ tief hinunter geschneit, sodass wir Blick auf frisch verschneite Schneeberge hatten. 

Unterwegs trafen wir auf Barbara, die in Italien wohnhafte Engländerin, die uns seit der Bootsfahrt auf dem Lago O Higgins immer wieder begegnet ist. Auch wenn’s in Patagonien viele Touristen hat, trifft man doch immer wieder auf dieselben. Was auch immer sie für einen Wetterbericht gelesen hatte, sie sprach von einem „sunny day“ morgen. Wir befürchteten, dass dem nicht so sein würde und wir rieten ihr, heute schon zum Torres-Mirador zu gehen. Wir hoffen, sie hat unseren Rat befolgt…Wie ebenfalls befürchtet war dann die freien Zeltplätze im Camp Los Cuernos eher rar, da die nächsten drei Zeltplätze geschlossen waren. Das Nallo 2 GT gehört beim Wandern eher zu den „Villen“ und wir konnten uns glücklich schätzen, dass wir schon am Mittag an unserem Ziel waren, gegen Abend wurden die Zelte dann auf allen möglichen und unmöglichen Plätzen hingepfercht, auf denen unsere Luxushütte nie und nimmer Platz gefunden hätte. Das Wetter war eher schlechter geworden, es windete, nieselte und war kalt. Nach der herrlichen, warmen Dusche verkrochen wir uns daher mal wieder schnell in die warmen Schlafsäcke und schliefen beim Hörbuchhören ein. Das Nachtessenkochen wurde zur echten Herausforderung, da der Wind böig mit gefühlten 100 km/h blies und wir total nur vier Hände und Füsse zur Verfügung hatten, um alles an Ort zu halten. Für Danielas obligaten Café gingen wir ins überheizte Restaurant. Gemeinsam mit den beiden Engländern James und Sam(antha) wurde es sehr gemütlich, bis wir definitv rausgeschmissen wurden (der Platz im Restaurant ist beschränkt, sodass jeder Gast nach einer Stunde mehr oder weniger deutlich vor die Tür gesetzt wird). 

Die Nacht war eher unruhig gewesen, der Wind hatte immer wieder heftigstens am Zelt gerüttelt und geschüttelt, sodass wir aus dem Schlaf aufgeschreckt waren, das Nallo hatte ihm aber brav getrotzt. Irgendwann hatte auch das verräterische aufs Zeltdachtrommeln eingesetzt. Die Motivation hielt sich zwar in Grenzen, aber da wir nicht den ganzen Tag im Zelt verbringen wollten (was übrigens die meisten anderen gemacht hatten, wie wir am Abend feststellten), schlüpften wir in die Regenklamotten und machten uns auf den Weg ins Valle Frances. Corsin fand es etwas übertrieben, dass Daniela auch die Regenhosen anziehen wollte, aber schon nach wenigen Minuten waren seine Zweifel beseitigt. Im (geschlossenen) Campamento Italiano empfing uns ein Parkranger und riet uns, nur zum ersten Mirador zu gehen. Weiter oben habe es Schnee und man sehe sowieso nichts. „Kann nicht so krass sein“, dachten wir und machten uns auf den Weg. Die anderen beiden Paare, die sich auch raus gewagt hatten, machten bereits beim ersten Blockfeld kehrt, wir kämpften uns bis zum Mirador hoch, der heute diesen Namen definitiv nicht verdient hatte, blieben ungefähr 30 Sekunden (bzw. genau für ein Foto) dort und machten rechtsumkehrt – ob wir noch weitergehen wollten, musste nicht einmal angesprochen werden. Also ging’s den gleichen Weg wieder zurück, mit den vorausgesagte „nur“ 5.7mm Regen pro m2 im Gesicht und in den Schuhen. Nach etwas mehr als vier Stunden waren wir wieder beim Zelt, pflotschnass. Uns hielt nix mehr draussen, bezüglich des Nachmittagsprogramms sei auf gestern verwiesen. Da der Regen aber auch gar nicht mehr aufhören wollte, gab’s auch das Nachtessen im Stile der Römer (-liegend). Unser Material zollte langsam der langen Reise Tribut, auch das Nallo zeigte Schwächen: Das Schiffchen des Eingangreissverschlusses gab den Geist auf, mittels Bastelarbeit (MacGyver hätte mal wieder seine helle Freude daran) konnten wir das Zelt immerhin verschliessen – bei Windböen um die 90khm kein Luxus - und den „Notausgang“ in Betrieb nehmen. 

Zum Glück war auch der nächste Tag im Sinne des Wetterberichts, es hatte aufgehört zu regnen und auch die Sicht war besser, sodass wir noch einmal ein bisschen was vom tollen Panorama mitbekamen. Zum dritten Mal ging’s auf den Trail zum Campamento Italiano, dieses Mal liessen wir aber das Valle Frances links, (bzw. rechts) liegen und machten uns in Richtung Paine Grande. Unterhaltung hatten wir heute von und mit James und Sam, da wir uns zusammengetan hatten. Zunächst hatten wir etwas gezögert, da wir ja immer ziemlich zügig (und dies gerne) unterwegs sind, die beiden hatten uns aber am ersten Tag überholt und auch am heutigen Tag wären wir alleine eher langsamer gewesen. Schon bald kamen wir ins Gebiet des Waldbrandes von vor rund einem Monat. Es war aber weit weniger krass, wie wir es erwartet hatten. Klar waren die Bäume schwärzlich und das Gras verbrannt, der Weg (und 50cm links und rechts davon) war aber auf uns unerklärliche Weise vom Feuer verschont geblieben und auch unterwegs gab es immer wieder kleinere Flächen, die unverbrannt waren.

Paine Grande – Lodge und Zeltplatz – war dann aber stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Haus hatte gehalten werden können (da gab’s nicht mal einen angeschwärzten Balken), rundherum war nun aber wirklich alles schwarz verbrannt und dem Erdboden gleich gemacht. Der ehemalige Zeltplatz kann nur noch erahnt werden, es wird wohl noch länger gehen, bis hier wieder „Normalbetrieb“ herrschen wird. Allerdings wird auch daran hart gearbeitet: die Lodge war an diesem Tag mit reduziertem Betrieb (ohne Heizung, da die Heizzentrale  verbrannt ist, mit ein paar Stunden Strom und einem kleinen Getränkeangebot (Bier, Bier und Bier)) wiederaufgenommen worden. Wir konnten unsere grossen Rücksäcke einstellen und marschierten mit Leichtgepäck in Richtung Glacier Grey los. Mit Vollschutz (Kappe, Sonnebrille, Tuch über Nase und Mund) ausgerüstet, da es hier doch immer wieder Asche herumwirbelte. Der Weg war trotz der verbrannten Stellen immer noch sehr hübsch und schon bald waren wir wieder aus dem vollverbrannten Gebiet heraus. Im Lago Grey schwammen Eisberge und auch der Glacier mit seinen drei Zungen war schön anzusehen. Allerdings war’s beim Mirador mal wieder etwas ungemütlich, da es sich (logischerweise) um eine ausgesetzte Stelle handelte, an welcher der Wind kräftig blies, sodass es uns manchmal fast aus den Schuhen haute. 

Ab Paine Grande fuhr der Katamaran auf die andere Seite des Sees und ein Bus brachte uns dann wieder nach Puerto Natales. Wir hatten somit fast die ganze W-Wanderung machen können, allerdings ab dem zweiten „Strich“ klein geschrieben. Das Valle Frances hatte das Wetter reduziert, den dritten Strich an den Glacier Grey das Feuer, da man dafür in Paine Grande hätte übernachten können müssen. Das hätten wir vor einem Monat – nach den Berichten über das Feuer – nie gedacht. Es war dann aber schon sehr eindrücklich zu sehen, wie weit die Feuersbrunst gekommen war – auf der Rückfahrt durch den Park sahen wir immer wieder verbrannte Flächen. Zu fortgeschrittener Stunde in Puerto Natales angekommen, gab’s direkt eine Pizza. In der Unterkunft wurden wir mit einem grossen „Hallo“ begrüsst, hätte man doch fast unser (bereits bezahltes) Zimmer weitergegeben, da wir nicht früher aufgetaucht waren… 

Nach dem Aufstehen wechselten wir sogleich in unser Lieblingshostal – das Lili. Eigentlich hatten wir für heute eine Tagestour geplant, ein Blick nach draussen, brachte uns aber schnell von diesen Plänen ab: es regnete mal wieder in Strömen. Irgendwie scheinen wir unser Wetterglück definitiv aufgebraucht zu haben: so wird es ein „klassischer Ruhetag“ mit Blogen, Mailen, Internetlen, Tagebuchschreiben, lesen, planen und dösen. Das Haus verliessen wir nur zur Nahrungssuche, die uns sehr erfolgreich in ein Vegirestaurant führte. Corsin rümpfte zwar zunächst ein bisschen das Näschen, konnte sich dann aber auch begeistern.